Austauschprogramme / Nord-Süd-Partnerschaften

Das ASA-Programm- Lernen+Erfahren+Bewegen

Das ASA-Programm bietet seinen Teilnehmenden eine Kombination aus Seminaren, einem Praxisaufenthalt in einem Land Afrikas, Asiens, Lateinamerikas oder Südosteuropas und einer intensiven Auswertung im Anschluss. Dafür vergibt das ASA-Programm jährlich rund 250 Teilstipendien.

Die Seminare vermitteln den Teilnehmenden Wissen über globale Zusammenhänge und fördern Kompetenzen in Bereichen wie interkultureller Kommunikation und Antirassismus, Projekt- und Konfliktmanagement.

Der Praxisaufenthalt dauert drei Monate. Die Teilnehmenden arbeiten bei einer Organisation vor Ort an einem konkreten Projekt und erfahren andere Lebenswelten.

Im Rahmen der anschließenden Auswertung unterstützt das ASA-Programm seine Teilnehmenden dabei, ihre Erfahrungen für ein weiteres entwicklungspolitisches Engagement zu nutzen. Um in ihrem Umfeld ein stärkeres Bewusstsein für globale Zusammenhänge zu schaffen, führen die Teilnehmenden abschließend Veranstaltungen oder Projekte durch, in denen sie ihre Erfahrungen und Ihr Wissen weiter geben.

Das ASA-Programm richtet sich an alle 21- 30 Jährigen, die entweder an einer Hoch- oder Fachhochschule studieren, eine Bachelorabschluss voweisen können, der nicht länger als 1 1/2 Jahre zurückliegt oder eine nicht-akademische Ausbildung beendigt haben.

Mehr Informationen gibt es hier.

ENSA- Lernen, eine Welt zu sehen

ENSA fördert den entwicklungspolitischen Schulaustausch zwischen Deutschland und Ländern in Afrika, Asien und Lateinamerika. Im Rahmen entwicklungspolitischer Schulpartnerschaften fördert ENSA Anbahnungs- und Begegnungsreisen, berät bei der Antragstellung, unterstützt die Vernetzung aller Beteiligten und bietet Seminare speziell für Lehrkräfte und Jugendliche an.

Für mehr Informationen: ensa.engagement-global.de/start

»kulturweit« - der internationale kulturelle Freiwilligendienst

2009 startete der internationale kulturelle Freiwilligendienst »kulturweit« für junge Menschen im Alter von 18 bis 26 Jahren. Er wird von der Deutschen UNESCO-Kommission durchgeführt und vom Auswärtigen Amt gefördert. Die Einsatzdauer beträgt 6 oder 12 Monate.

Der Freiwilligendienst wird im Rahmen eines Vor- und Nachbereitungsseminars pädagogisch begleitet. Durch die jeweilige Einsatzstelle wird eine individuelle fachliche Anleitung und Betreuung während des Auslandseinsatzes gewährleistet.

»kulturweit« ermöglicht Menschen aus Deutschland, sich freiwillig im Bereich der Kultur- und Bildungspolitik zu engagieren. Hierbei sind alle Freiwilligen finanziell umfangreich abgesichert - »kulturweit« steht somit allen jungen Menschen offen! Die Einsatzstellen befinden sich in Entwicklungsländern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas sowie in Staaten Mittel- und Osteuropas.

Während ihres Einsatzes übernehmen die Freiwilligen vielfältige Aufgaben – von der Hausaufgabenbetreuung in der deutschen Auslandsschule in Kiew bis zum Eventmanagement in der Außenstelle des Deutschen Akademischen Ausland Dienstes in Mexiko-Stadt.

Die aktuelle Bewerbungsphase für die Ausreise ab September 2018 läuft noch bis zum 1. Dezember 2017, 12 Uhr mittags.

Kontakt und weitere Infomationen: www.kulturweit.de

weltwärts - der Freiwilligendienst des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

Mit weltwärts können junge Menschen im Alter von 18 bis 28 Jahren für 6 bis 24 Monate einen Freiwilligendienst in Entwicklungsländern leisten. Sie werden durch die Entsendeorganisationen intensiv auf ihren Einsatz vorbereitet und während der gesamten Zeit ihres Freiwillgendiestes begleitet. Die Arbeitsfelder der Freiwilligen umfassen das gesamte Themenspektrum der aktuellen Entwicklungszusammenarbeit.
weltwärts wird durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) finanziert und von einer Vielzahl von zivilgesellschaftlichen Entsendeorganisation im partnerschaftlichen Dialog mit den Projektpartnern vor Ort durchgeführt.

Weitere Informationeen zu einzelnen Projekten und Entsendeorganisationen: www.weltwärts.de

Das Workcamp-Programm

Internationale Workcamps sind Begegnungsprogramme, in denen sich kleine Gruppen junger Menschen aus verschiedenen Herkunftsländern zwei bis vier Wochen in einem gemeinnützigen Projekt engagieren.Die Teilnehmenden unterstützen zum Beispiel soziale, kulturelle, denkmalpflegerische oder ökologische Projekte wie Obdachloseninitiativen, Ferienspielaktionen, Naturschutzgebiete, Gedenk- und Bildungsstätten, Alteneinrichtungen oder Jugendclubs. 

In Kooperation mit Partnerorganisationen von "A" wie "Aktion Sühnezeichen Friedensdienste ASF" bis "Z" wie "Vereinigung Junger Freiwilliger VJF" werden Workcamps in vielen Ländern der Welt angeboten. Neben dem jeweiligen Arbeitsprojekt gilt es, den gemeinsamen Campalltag mit Selbstverpflegung (bei Bereitstellung des Budgets) und die Freizeit zu gestalten (z.B. Ausflüge in die Umgebung, Kennenlernen des Gastlandes). Im Mittelpunkt stehen interkulturelles Zusammenleben und der Umgang mit Stereotypen. Mehr über andere Menschen zu lernen bedeutet, Vorurteile zu relativieren und gemeinsame Lösungen zu finden.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Pressemitteilungen

Bewirb dich bei ASA! - Die Bewerbungsphase für das ASA-Programm 2017 läuft bis zum 10. Januar.

Das entwicklungspolitische Lern- und Qualifizierungsprogramm vermittelt Wissen über globale Zusammenhänge, internationale Erfahrung und Know-how für Engagement in Deutschland und Europa. Junge Menschen aus fast allen Berufszweigen und Studienrichtungen können sich bewerben.

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Jugendfreiwilligendienst "kulturweit" - In der Fremde zu Hause

Ist es in Nairobi immer heiß? Hat die chinesische Kultur seit Jahrtausenden Bestand? Und wie feiert man in Südamerika eigentlich Weihnachten? Der Jugendfreiwilligendienst "kulturweit", ein Projekt der Deutschen UNESCO- Kommission in Kooperation mit dem Auswärtigen Amt, setzt auf Weltoffenheit: Rund 400 junge Menschen bekommen jedes Jahr die Gelegenheit, ihren Horizont zu erweitern und Stereotype zu hinterfragen. Der DAAD unterstützt das Programm als Partnerorganisation, indem er Einsatzplätze in verschiedenen Außenstellen anbietet.

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