Frankfurt University of Applied Sciences

Das Ausländerstudium an der Frankfurt University of Applied Sciences hat bereits eine lange Tradition. Seit vielen Jahren zählt sie zu den Hochschulen mit dem bundesweit höchsten „Ausländeranteil“. Dabei waren in der Vergangenheit immer die die „Bildungsausländer“ im gleichen Anteil wie die „Bildungsinländer“ vertreten. Besonders Studierende aus Afrika, Asien und Lateinamerika haben die Identität der Hochschule auf ihre Weise mitgeprägt.

Umso mehr hat es die Hochschule daher betroffen, dass – wie an den anderen hessischen Hochschulen auch – die Zahl der Erstsemester aus dieser Studierendengruppe in den letzten Semestern merklich gesunken ist. Die Ursachen dafür scheinen vielfältig, aber noch immer nicht eindeutig bestimmbar. Doch wie auch immer:  Die Frankfurt University of Applied Sciences kann diesen Verlust nur als Herausforderung verstehen – als Herausforderung, das Ausländerstudium gerade für Studieninteressentinnen und -interessenten aus Ländern des Südens noch attraktiver zu gestalten.

Das umfasst natürlich zunächst das Studienangebot selbst. Mit der Einführung neuer – gerade auch englischsprachiger – Master-Studiengänge hat die Hochschule offensichtlich einen ersten Schritt in diese Richtung getan. Die Resonanz aus Ländern wie Indien, Pakistan oder Bangladesh spricht jedenfalls dafür.

Um Studierenden aus Entwicklungs- und Schwellenländern  Erfolg versprechende Studienperspektiven zu bieten. sind natürlich weitere Maßnahmen erforderlich, die neben der Betonung zielgruppenrelevanter Studieninhalte (Integration entwicklungspolitischer Fachaspekte); auch die Ausweitung der Studienbegleitung einschließen. Schon im Angebot sind hier  eine Schreibwerkstatt Deutsch und schon vielfach nachgefragte Englisch-Einstiegskurse, von denen vor allem Studierende des frankophonen Afrikas und Osteuropas profitieren.

Weitere bewährte Rahmenbedingungen des Ausländerstudiums stellen Angebote der Einzel- und Gruppenbetreuung dar, die von der Bewerberberatung über die ausländerrechtliche und soziale Betreuung bis hin zur Vorbereitung der beruflichen Reintegration reichen. Seit kurzem: betreibt das Akademische Auslandsamt zudem eine sehr effektive Wohnraumvermittlung für Master- und Austauschstudierende (auch aus Übersee), die direkt aus dem Ausland einreisen.

Noch zu bewältigen sind dagegen die geplante Implementierung von „WISA“, einem speziell an Bildungsausländerinnen und Bildungsausländer gerichteten Modul zur Vermittlung wissenschaftlicher Schlüsselqualifikation im Medium Deutsch. Und die Etablierung der FH als TestDaF-Zentrum, an dem künftige Studierende die zur Immatrikulation nötigen Deutsch-Qualifikationen und –Zertifikate erwerben können.

Weitere Projekte werden nötig sein, um Ausländerinnen und Ausländer vor allem aus Afrika, Asien und Lateinamerika optimale Studienbedingungen an der Frankfurt University of Applied Sciences anbieten zu können. Solche Projekte werden sich nur in enger Kooperation aller innerhalb und außerhalb der Hochschule zuständigen Institutionen (Fachbereiche, Studienkolleg, Stadt, Studentengemeinden, WUS, Arbeitsagentur...) realisieren lassen. Von besonderer Bedeutung wird dabei sein, dass bei der Umsetzung nicht nur über, sondern vor allem mit ausländischen Studierenden gesprochen wird. Studenten, die sich an der Hochschule „zu Hause“ fühlen, werden diese Erfahrungen dann auch in ihre Heimat tragen, was zusätzliches Interesse wecken kann.

Es gibt also weiterhin viel zu tun für das Ausländerstudium. Die Hochschule ist selbst gespannt, wo sie sich in den nächsten Jahren wiederfinden wird.

Weiterführende Links und Publikationen

Frankfurt University of Applied Sciences für Flüchtlinge

>> FRA-UAS hilft: Refugees Welcome!
>> Sommerprogramm "International Encounters – Social Justice"
>> Programm "TUER" - Technical University Entrance for Refugees
>> Willkommensjahr Maschinenbau

Welcome to Frankfurt!

Willkommens-Broschüre für Flüchtlinge

Netzwerk Ausländerstudium in Frankfurt am Main

Informationen für ausländische Studierende

Frankfurt University of Applied Sciences


Frankfurt University of Applied Sciences
Nibelungenplatz 1
60318 Frankfurt
Tel.: +49 (0)69 / 1533-0
Fax: +49 (0)69 / 1533-2400
Email: post@fra-uas.de
Web: www.frankfurt-university.de

Internationale Hochschulkooperationen

>> zur Übersicht der Hochschule

Presseinformationen

Auf dem Weg zur diversitätssensiblen Hochschule

Für die Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS) ist Diversität ein essentielles Thema. Mehr als die Hälfte ihrer Studierenden hat einen Migrationshintergrund und mehr als ein Drittel sind Erstakademiker/-innen. Deswegen hat sich die Hochschule im Jahr 2017 erfolgreich für das Diversity Audit „Vielfalt gestalten“ des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft e.V. beworben.

Frankfurt UAS, 4. September 2018

Wie umweltgerecht ist das entwickelte Produkt?

Wie kann bei der Produktentwicklung schnell, unaufwendig und kostengünstig bewertet werden, ob das Produkt umweltverträglich ist? Und zwar von der Produktion über die Anwendung bis hin zur Entsorgung? Damit hat sich das Forschungsprojekt „Kurzbilanzierung von Fertigung und Abfallbehandlung beim EcoDesign (EcoScreen)“ befasst.

Frankfurt UAS, 20. August 2018

Mit dem Fahrrad an die Hochschule

Die Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS) hat als erste deutsche Hochschule die neue EU-weite Zertifizierung „Fahrradfreundlicher Arbeitgeber“ des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) erhalten. 

Frankfurt UAS, 31. Juli 2018

Verein Deutscher Ingenieure (VDI) fördert erneut Willkommensjahr 

Die Frankfurt University of Applied Sciences erhält für ihr Willkommensjahr wieder finanzielle Unterstützung durch den VDI Frankfurt-Darmstadt. Der VDI unterstützt somit zum zweiten Mal das Hochschul-Projekt, in dem Menschen, die ihr Studium in ihrer Heimat wegen Krieg oder Verfolgung nicht antreten oder beenden konnten, an der Frankfurt UAS in einem Jahr fit gemacht werden für das Regelstudium in den Ingenieurwissenschaften, Architektur und Informatik.

Frankfurt UAS, 19. Juli 2018

Ort des Lebenslangen Lernens stellt sich vor

Frankfurt UAS zeigt am 14. März 2018 im Rahmen des Projekts „ELLE – Events an Lernorten des Lebens“ berufliche Perspektiven für Frauen auf. Das Projekt wird von jumpp – Frauenbetriebe e.V. in Kooperation mit beramí – berufliche Integration e.V. durchgeführt. 

idw-online, 02. März 2018

>> Pressemitteilungen Frankfurt Archiv
>> zu den Pressemitteilungen der FRA-UAS
>> Pressemitteilungen der FRA-UAS beim Informationsdienst Wissenschaft (idw)